Duale Seelen – Teil 4

Worum es (individuell) wirklich geht

Um es gleich vorwegzunehmen: wer hier Sätze erwartet wie „Der andere hat noch Themen zu bearbeiten“, wird enttäuscht bzw. sogar angetriggert werden – denn genau darum geht es in einer Dualen Seelenverbindung NICHT!

Es geht vielmehr um das Zurückholen der eigenen Macht zu sich selbst, um 100-prozentige Selbstverantwortung durch Blick in den Spiegel, den wohl kaum jemand besser vorhalten kann als eine Duale Seele.

„Das eigene Yin und Yang in sich selbst ausbalancieren“ (siehe Teil 3).
Was bedeutet das?

Es bedeutet die eigene „Ganzwerdung“ durch das Erkennen und Zurückholen derjenigen Anteile, die nicht selbst gelebt werden, sondern quasi (bis dato) auf das Dual „ausgelagert“ wurden.
Es geht somit um Balance. Und um diese zu erreichen, geht es vor allem um „Schattenarbeit“!!

Die Duale Seele trägt diese „ausgelagerten“ Anteile mit, lebt sie mehr oder weniger „verstärkt“ bzw. drastisch überzeichnet, was wiederum den energetischen Gegenpol solange „antriggert“, bis erkannt wird, was eigentlich dahinter steckt: das Dual zeigt „nur“ die EIGENEN „Schatten“ auf.

Und dann beginnt das große Ausbalancieren..

Das Gute daran: wenn Anteile zurückgeholt und fortan selbst gelebt werden, gibt man automatisch von denjenigen Anteilen ab, die man selbst für das Dual mitgetragen hat. Es reicht also vollkommen, wenn einer die „Arbeit“ macht – der andere muss automatisch mitziehen, ansonsten handelt es sich nicht um DUALE Seelen (black & white).

Das oftmals vorhandene „Urteil“, dass der andere einem selbst nachfolgt, weil man ja in der Entwicklung „schon viel weiter“ ist, kann aus energetischen Gesichtspunkten in echten Dualseelen-Verbindungen niemals zutreffen!!

Sobald ich einen Anteil selbst (wieder) lebe, ist die Duale Seele von ihrer „Überzeichnung“ befreit – es hat automatisch auch beim anderen eine Entwicklung stattgefunden!

Beispiel:

 „black“ lebt für seine berufliche Karriere und Geld – „white“ hat hier eher Defizite, benötigt finanzielle Unterstützung von außen.
„white“ urteilt über „black“, dass „black“ nur Arbeit und Geld im Kopf hätte, dabei trägt „black“ nur den Anteil von „white“ mit!
„black“ lebt in finanzieller Fülle, „white“ im Mangel – DUAL.
Beginnt nun „white“ selbst eine Karriere bzw. Lebensaufgabe, reduziert sich dieser Anteil bei „black“ automatisch  – Karriere und Geld werden weniger wichtig, „black“ hat plötzlich mehr Zeit für andere Dinge, „white“ dafür weniger.
Es findet ein AUSBALANCIEREN  statt.

Weiteres Beispiel:

„black“ lebt ein „übertriebenes“ Familienleben, „white“ wünscht sich Familie, lebt diesen Anteil aber (noch) gar nicht – „black“ reflektiert nur diesen Wunsch und trägt den nicht-gelebten Anteil von „white“ mit!
Was hier als „übertrieben“ erscheint, ist lediglich das SPIEGELBILD des Wunsches von „white“.
„black“ ist in diesem Punkt „überzeichnet“, weil zum eigenen auch noch der Anteil von „white“ mitgelebt wird.

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Zusammenfassung:

Das individuelle Ziel einer Dualen Seelenverbindung ist die individuelle Ganzwerdung durch das Ausbalancieren von nicht-gelebten und übermäßig-gelebten Seelenanteilen – das Ausbalancieren von Yin und Yang (black & white) in einem selbst.

Dass die Duale Seele zu diesem Zweck den Spiegel vorhält, ist eine Einladung bzw. ein Geschenk zu etwas ganz Großem – das Geschenk der Balance und zugleich das Geschenk der Harmonie (denn hinterher stehen sich nicht mehr „black“ und „white“ „gegenüber“, sondern zwei „Gleiche“, die die gemeinsame Mitte ausbalanciert haben.. aber das ist ein Artikel für sich..)!

 

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