Duale Seelen – Teil 3

Der Sinn dahinter

Individuelles „Ziel“ des Ganzen ist es, die gemeinsame Mitte auszubalancieren – sich buchstäblich in der Mitte zu treffen!
Das bedeutet, das eigene Yin und Yang in sich selbst auszubalancieren.

Image by Crepessuzette from Pixabay

Und hier reicht es, wenn eine der beiden Seelen diese „Arbeit“ übernimmt – die andere zieht automatisch mit, es ist aus energetischen Gesichtspunkten nichts anderes möglich!

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Solange dieses Gleichgewicht nicht erreicht ist, können diese Verbindungen sehr leidvoll sein.
Denn das volle Potential, das „Geschenk der Balance“, das dahintersteht, ist noch nicht erkennbar.

Da in einer Dualseelen-Verbindung im Bezug zueinander(!) immer der eine Part „Yin“ ist und der andere „Yang“, ist es wichtig, eine gewisse Distanz aufrechtzuerhalten – Tag und Nacht können nicht verschmelzen, aber sie ergeben „das große Ganze“.

Denn genau diese fehlende Distanz erzeugt oftmals das bekannte „Drama“ und Leid (Spannungsfeld):

ein Part „klammert“ – der andere Part zieht sich zurück – bis die Distanz wieder geschaffen ist

Aber auch andersherum:
ein Part „will aussteigen“, zieht sich zurück – der andere Part geht auf diesen zu – bis die (ursprüngliche) Distanz wieder geschaffen ist

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Und was ist das universelle „Ziel“ dieser Verbindungen?

Ich bin der Meinung, es ist folgendes:
Lernen zu lieben, nicht nur diese eine Seele, sondern alle – die Liebe quasi von individueller Seelenebene „auf die Erde zu bringen“ – und lernen zu lassen.

Also zu lernen, (diese) Liebe zuzulassen und zugleich zu lassen – da ist es wieder, das Paradoxon.. 😉

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Denn das Leid, das durch die gegensätzlichen Spannungen entsteht, zu beenden, ist nur möglich, indem sich vollkommen auf diese Verbindung eingelassen, diese scheinbar paradoxe Liebe zugelassen, wird!

Sobald man sich in der Andersartigkeit des Duals selbst erkennt, anerkennt und seine individuelle Ganzheit und Balance lebt, gehört jegliches Drama der Vergangenheit an!

Und „Zulassen“ bedeutet ohne Wenn und Aber, und unabhängig von scheinbaren „äußeren Umständen“!!

Denn auch diese „Umstände“ sind nur genau so lange vorhanden, wie diese Liebe im Inneren nicht zugelassen wird – sie sind ein Spiegel, eine Reflektion, der eigenen „inneren Umstände“, die (noch) nicht „klar“ sind.

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Wenn die fehlende Distanz zwischen zwei Dualen Seelen zu Spannungen und Drama führt, ist „lassen“ angezeigt, loslassen, sein lassen, wie auch immer man es bezeichnen möchte.
Und hierbei ist vor allem eines wichtig: in Liebe zu lassen.

Ein Loslassen aus irgendeinem anderen Impuls als der Liebe heraus, wird nicht zu einem Ende des Dramas führen!

Doch genau das wird fälschlicherweise oft verwechselt, und es wird (scheinbar) losgelassen..
.. um sich zu verteidigen respektive das, was man sich so mühevoll aufgebaut hat
.. um nicht (erneut) verletzt zu werden
..  damit das Dual seine Themen „bearbeiten“ kann
.. weil es doch nichts bringt
und so weiter.

Bei all diesen Gründen ist nicht „Liebe“ der Impulsgeber, sondern „Angst“.
Angst, diese Liebe zuzulassen – ohne Wenn und Aber, bedingungs-frei!

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Womit wir wieder bei den wichtigsten Lektionen einer Dual-Verbindung wären:
Lernen, zuzulassen und zu lassen.

Denn: Duale Seelen lehren einander die Liebe…

 

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